AGFA wollte mit den "Rapid" Modellen ein Pendent gegenüber dem überaus erfolgreichen KODAK Instamatic System schaffen.
- Was Kodak aber mit dem kassettenbasierten 126 Film an Einfachheit brachte, hatte mit der "nicht immer so perfekten Planlage" des Filmes auch einen kleinen Nachteil.
AGFA entwickelte die "Karat-Patrone" bereits 1937, stattete diese mit einem speziellen "T-Stück" aus, welches in der Kamera mechanisch abgetastet wurde und damit die Empfindlichkeit respektive die Belichtung steuerte. Die Planlage war super, doch das Film-Handling für etwas unkundige eine Sache für sich . . .
Beim hier gezeigten Modell wird der Film rechts eingelegt, die Leerdose links platziert und der Film eingefädelt. Also wird der Filmtransport von rechts nach links über die ganze Strecke zur Leerpatrone "gestossen" und nicht wie üblich bei anderen Marken über die kurze Distanz gezogen
Die ganze Film-Technik ist speziell, jedoch bestens in Wiki beschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/Agfa_Rapid
AGFA - Rapid Modelle: ISO-Rapid / Moto-Rapid / Optima-Rapid / Silette-Rapid

AGFA Isomat-Rapid 1964 - 1972
Gerätenummer: AG 4855 CL
▫ Einfach zu bedienende Schnappschuss-Kamera mit Kunststoffgehäuse.
▫ 3 Piktogramme "Portrait / Gruppe / Landschaft mit "Klick-Stopp-Arretierung" in der Distanzskala
▫ Negativformat 24x24mm auf 135er Karat-Film (Patrone)
▫ Blitzschuh mit Mittenkontakt (hot shoe)
▫ Gekoppelter Selen-Belichtungsmesser
Schenkung Karlheinz König (A)
Sammlung engel-art.ch