VOIGTLÄNDER Bessamatic

VOIGTLÄNDER Bessamatic 1958 - 1969 Geräte Nr.: 16674

 

Die Bessamatic besteht aus einem Metallgehäuse mit üblichem Prismenbuckel und aufsteckbarem Blitzschuh (ohne Kontakt). Eines der zentralen Bedienelemente ist wie bei den meisten Kleinbild-Spiegelreflexkameras der Schnellspannhebel, mit dessen Betätigung der Verschluss gespannt, der Film transportiert, der Spiegel bewegt und Filmzähler weiterbewegt wird. Ebenfalls ist eine Umkehr bzw. Verhinderung des Filmtransports durch einen Rückspulhebel möglich. Der Film ist beim Einlegen in die Achse und den Traktor am Ende zu knicken. Über dem Objektiv ist die Selen-Zelle des integrierten Belichtungsmessers zu erkennen, an dem die Einstellung von Filmempfindlichkeit (DIN und ASA) sowie Filterkorrekturfaktoren durch mechanische Bedienelemente auf der Kamera vorgenommen werden können. An der Seite des Kamera-Bajonetts befindet sich ein Hebel zur Einstellung des Selbstauslösers und der gewünschten Blitzsynchronisation (X und M). Das Blitzgerät wird dabei über ein externes Kabel mit der Blitzbuchse am Kameragehäuse verbunden.

Die Bessamatic verfügt wie die meisten Zentralverschlusskameras über keinen Rückschwingspiegel, d.h., dass nach Auslösung der Kamera der Sucher schwarz bleibt und der Spiegel erst nach erneutem Spannen des Verschlusses wieder in den optischen Gang herabgelassen wird. Neben dem üblichen Stativgewinde am Gehäuse verfügt die Kamera über eine angebaute kleine Dreipunktauflage für stabilen und balancierten Stand auf flacher Oberfläche. Weitere Merkmale sind ein Gewinde für einen Drahtauslöser, ein zurückszählender Filmzähler und eine durch Zweifingerverschluss gesicherte Filmklappe.

Quelle: Wikipedia

 

Sammlung engel-art.ch

VOIGTLÄNDER Bessamatic  ©  engel-art.ch
VOIGTLÄNDER Bessamatic © engel-art.ch

VOIGTLÄNDER Bessamatic de Luxe 1962 - 1966 Geräte Nr. 211895

 

Die Bessamatic war eine der erfolgreichsten deutschen Kleinbild-Spiegelreflexkameras der 50er und 60er. Einschließlich aller Modell-Varianten wurden ca. 243.000 Stück von 1958 bis 1969 hergestellt.

Es war ein hochwertiger Fotoapparat mit Spitzen-Wechseloptiken; sie besaß einen gekuppelten Selen-Belichtungsmesser und einen Zentralverschluss, was sich am Ende als Nachteil herausstellte. Wegen der komplizierten Mechanik galt sie als schwer reparierbar, nichtsdestotrotz war sie robust und zuverlässig.

Die aufwendige Konstruktion wird an folgender Beschreibung deutlich:

Mit dem Spannen des Verschlusses am Schnellaufzug wird der Film transportiert, das Bildfenster durch die Abdeckklappe abgedeckt, der Spiegel in Sucherstellung geschwenkt, die Blende geöffnet, der Verschluß zur Betrachtung des Sucherbildes geöffnet. Mit dem Druck auf den Auslöser schließt sich der Verschluß, die Blende springt ein, der Sucherspiegel klappt nach oben, ihm folgt die Abdeckklappe, die schützend vor dem Film liegt, und nun belichtet der Verschluß durch Öffnen und Schließen. Trotz dieser zahlreichen Funktionen, die mit dem Druck auf den Auslöser in Gang gesetzt werden, beträgt die Belichtungsverzögerung nur etwa 1/50 Sekunde.

Das Modell "de Luxe" besitzt im speziellen die optische Vorrichtung für die im Sucher sichtbare Einspiegelung der eingestellten Zeit und Blende.

 

Zubehör: Teleobjektiv Voigtländer Super-Dynarex 1:4/135, Vorsatzlinse Focar B f=0.5m und ein UV Filter, einen auf den Sucher aufsteckbaren Zubehörschuh

 

Speziell: Kleber an Kamerarückwand (innen) "Athur Binz" Zürich

 

Sammlung engel-art.ch

VOIGTLÄNDER Bessamatic de Luxe  ©  engel-art.ch
VOIGTLÄNDER Bessamatic de Luxe © engel-art.ch