PENTACON

Zeiss Ikon, Dresden, war in den 1920er Jahren aus insgesamt sechs Unternehmen der deutschen optischen Industrie hervorgegangen. Zwei der Unternehmen (Ernemann-Werke, Internationale Camera Actiengesellschaft [ICA]) stammten aus Dresden. Nachdem Zeiss Ikon zunächst in einen Volkseigenen Betrieb umgewandelt wurde, erfolgte 1958 eine Umbenennung in VEB Kinowerke Dresden. Durch eine weitere Fusion entstand im folgenden Jahr ein neuer Großbetrieb der fotografischen Industrie in Dresden, der VEB Kamera- und Kinowerke Dresden. Zusammengeführt wurden

  • VEB Kinowerke Dresden (vormals VEB Zeiss Ikon)
  • VEB Kamera-Werke Niedersedlitz (vormals Kamera-Werkstätten Charles A. Noble, vormals Kamera Werkstätten Guthe & Thorsch; hier wurde die Praktica erfunden);
  • VEB Welta-Kamera-Werk Freital (incl. VEB Reflekta-Kamerawerk Tharandt; vormals Welta-Kamera-Werk Freital, u. a. Reflekta II, Weltaflex und Penti), Ausgliederung 1960;
  • VEB Altissa-Camera-Werk Dresden (vormals u.a. Altissa-Camera-Werk Berthold Altmann, u.a. Altissa-, Altiflex- und Altix-Kameras);
  • VEB Aspecta Dresden (vormals Filmosto-Projektoren Johannes Jost, u.a. Projektoren, Vergrößerer, Objektive).

Ab 1964 firmierte das Unternehmen dann als VEB Pentacon Dresden.                                                                                    aus Wikipedia

Pentacon Penti 0  ©  engel-art.ch
Pentacon Penti 0 © engel-art.ch

PENTACON  Penti 0          1959    Geräte Nr. 131258

 

Die "Penti" war der Paradiesvogel aus der DDR. Eine große Leistung der dort arbeitenden Menschen, die in einem grauen Alltag eine so wundervolle Kamera schufen. Sie wurde von ZEISS IKON Dresden entwickelt, von WELTA  (zunächst unter dem Namen "Orix") produziert. So elegant und etwas verspielt sie von außen wirkt, so gediegen und solide ist ihr Innenleben. Gegebenenfalls ist sie somit auch leicht zu reparieren. Heute wird sie unter Sammlern als "Penti 0" gehandelt. Es gab sie in elfenbein, weinrot, türkis und schwarz. Alle anderen Farben sind Eigenanfertigungen!. Wir haben die "Penti" vor rund 50 Jahren  für DM 49,50 in sehr großen Stückzahlen verkauft.

 

Text: Volkmar Kleinfeldt, Tübingen DE

 

Sammlung  engel-art.ch

Pentacon Penti 0 ©  engel-art.ch
Pentacon Penti 0 © engel-art.ch

PENTACON Penti 0 1959 Geräte Nr. 106703

 

Gleiches Modell wie oben, jedoch mit Streulichtblende und in Weinrot

 

Sammlung  engel-art.ch

PENTACON Penti II ©  engel-art.ch
PENTACON Penti II © engel-art.ch

PENTACON Penti II   1961 - 1977  Geräte Nr. 408609

 

Belichtungsmessung mittels Selenzelle, Nachführzeiger im Sucher mit Zeit-, Blenden-, und DIN-Ring gekuppelt.

155 DDR-Mark entsprechend 49,50 DM

 

Einstellringe am Objektiv waren völlig verharzt, die Auslösemechanik funktionierte nicht korrekt und die Kabelverbindungen musste neu verlötet werden. Nun funktioniert die Gute wieder

 

Sammlung  engel-art.ch

PENTACON Penti II  ©  engel-art.ch
PENTACON Penti II © engel-art.ch

PENTACON Penti II 1961 - 1977 Geräte Nr. 17875

 

gleiches Modell wie oben, jedoch Ausführung in tütkis.

 

Zusätzliches: Original Penti Kartonbox mit Bedienungsanleitung und Etui

Besonderes: Die Kamera ist total restauriert und funktioniert einwandfrei.

 

Sammlung  engel-art.ch

PENTACON Penti II  ©  engel-art.ch
PENTACON Penti II © engel-art.ch

PENTACON Penti II            1961 - 1977                            Geräte Nr. 197535

 

gleiches Modell wie oben, jedoch Ausführung in beige / Eierschale

 

Zusätzlich: Orange-Filter

 

Sammlung  engel-art.ch