KMZ (Krasnogorski Mekhanicheskii Zavod)

Der Hersteller KMZ, gegründet 1942, war während dem Zweiten Weltkrieg mit der Produktion von Werkzeugmaschinen und optischen Instrumenten für die Rote Armee beschäftigt. Es wurden unter anderem Ferngläser, Binokulare für die Artilleriebeobachtung und später auch "Fotogewehre" (eine Kamera mit langem Teleobjektiv auf einem Gewehrschaft montiert) produziert.

Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Sowjetunion ihre optische Industrie weiter ausbaute, wurden verschiedene damals populäre Kameratypen nachgebaut, unter anderem von Leitz (Leica) und diverse Modelle von Zeiss-Ikon wie Contax oder Ikonta. Wie auch die frühen FED-Modelle waren die ersten Zorkis von KMZ weitgehend Kopien der legendären Leica II, spätere Versionen wie die Zorki 3 erinnerten stark an die Leica III. Ebenfalls kopiert wurde der von den Leicas verwendete M39-Schraubanschluss für Objektive mit einem Auflagemass von 28.8mm.

 Quellennachweis der Textbausteine mit freundlicher Genehmigung:  Guido Studer Basel †


©engel-art.ch
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